Willkommen


Bericht aus dem Wynenthaler Blatt
Schön mehr als ein Monat ist es her seit dem Rennen bei Bauer Fritz.
Für Euch gibt es aber noch noch einen Bericht den wir euch nicht vorenthalten möchten.

Wynenethaler Blatt Bericht vom 18. Oktober 2013





6. Internationale Radquer Beromünster im Kurzfilm

Liebe Radquerfahrer,

Das 6. Internationale Radquer Beromünster ist schon wieder Geschichte.
Auf einer neuen, interessanten Strecke konntet ihr euer Können unter Beweis stellen.
Wir hoffen, der neue Austragungsort, sowie die neue Strecke hat euch gefallen und wir sehen uns spätestens am 12. Oktober 2014.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt des Rennens.



Film von Bruno Schertenleib
Bruno Schertenleib's Youtube-Channel



Sonntag 13. Oktober

Nach all diesen spannenden Rennen ist alles ohne grosse Unfälle bei wunderschöne Wetter perfekt an unserem neuen Standort über die Bühne gegangen.
Danke an alle Helfer und all denen die uns diesem schönen Event mit Euch unterstützt haben.

Sei up to Date, dei Ranglisten druckfrisch für euch zum nachlesen.



Herren Elite

B (Amateure/Junioren/Masters)

Anfänger U17

Elite Frauen

Damen Anfängerinnen 98/99

JE-KA-MI

Kids Jg. 04-08

Kids Jg. 09 und jünger





Die Sonne scheint, die Strecke ist schnell. Ein Wunderschöner Renntag.





Hier geht's zur aktuellen Startliste
Startliste 2013

Wenn Sie noch nicht auf der Startliste sind und gerne starten möchten, können Sie ich bis 1 Stunde vor dem Start in ihrer Kategorie noch anmelden.
Anmeldung



Eine kurze Vorschau aus dem Michelsämter Anzeiger.

Für vergrösserte Vorschau bitte anklicken.




Für alle interessierten, hier einige Schnappschüsse der Strecke bei Bauer Fritz die euch am
Sonntag 13. Oktober erwartet.





Bericht vom Michelsämter

Das Radquer Beromünster findet neu bereits am 13. Oktober und im Diegenstal statt

Viele Premieren bei der sechsten Austragung

Bisher hatte das Radquer von Beromünster seinen festen Platz am Jahresende. Bisher. Denn heuer gastieren die Quer-Cracks bereits Mitte Oktober im Michelsamt. Und neben dem Datum ist auch der Austragungsort ein neuer.

Das internationale Radquer von Beromünster hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 bei Fahrern und Fans einen festen Namen erarbeitet. Die Strecke auf der Schanz in Beromünster sowie das Austragungsdatum ganz am Ende des Jahres haben sich etabliert. Doch damit ist es nun fertig. Nicht mehr Ende Jahr, sondern Mitte Oktober und nicht mehr mitten in Beromünster sondern im Diegenstal bei Bauer Fritz findet das 6. Internationale Radquer von Beromünster statt.
Weshalb die Änderungen? «Es sind im Zusammenhang mit dem bisherigen Standort einige Fragezeichen aufgetaucht», erklärt OK-Präsident Pius Achermann. Konkret spricht er die kürzlich aufgenommenen Bauarbeiten an der Bahnhofstrasse an, sowie die geplante Realisierung der Entlastungsstrasse in diesem Gebiet. Ausserdem mussten am Tag des Radquers stets sämtliche Busse umgeleitet werden und auch für das lokale Gewerbe war der Rennbetrieb am Silvestertag alles andere als ideal. «All diese Gründe haben uns dazu bewogen, nach einer anderen Lösungen zu suchen», sagt Pius Achermann.

Idealer Standort bei Bauer Fritz Lange dauerte diese Suche glücklicherweise nicht. Beim Helferessen des letztjährigen Radquers im Diegenstal bei Bauer Fritz ergab sich ein vielversprechender Kontakt. Fritz und Janine Neuenschwander hatten in der Vergangenheit schon mehrfach Übernachtungsmöglichkeiten für Radquerfahrer aus dem Ausland zur Verfügung gestellt und wussten, dass das OK über einen neuen Austragungsort nachdachte. «Das eine hat dann das andere ergeben. Und der Platz im Diegenstal eignet sich wirklich hervorragend für unseren Anlass», sagt Pius Achermann.
Fritz Neuenschwander, besser bekannt als Bauer Fritz, ist für verschiedene innovative Projekte auf seinem Hof bekannt. Nun kommt also am 13. Oktober das Radquer dazu. Und bereits am Vorabend steigt die Radquer-Party im Diegenstal. «Um die Zuschauer während der Rennen verpflegen zu können, werden wir ein Zelt aufstellen», so Fritz Neuenschwander. «Mit einer Party am Vorabend des Radquers können wir diese Infrastruktur gleich doppelt nutzen.» An diesem Abend wird die Band «Fonkefloog» aufspielen und ein Feuerkünstler zeigt sein Können. «Es wird nicht in erster Linie eine Party mit lauter Musik für die Jungen. Auch die etwas älteren Gäste werden am Samstagabend auf ihre Kosten kommen», verspricht Fritz Neuenschwander.

Übersichtlich, modern, anspruchsvoll Aus sportlicher Sicht ist das Gelände im Diegenstal fast schon prädestiniert für eine Radquerstrecke. Streckenchef Jose Punol und seine Helfer hatten praktisch freie Hand bei der Gestaltung des Parcours. So werden bis Mitte Oktober verschiedene technische Elemente, wie Treppenpassagen, Steilwandkurven oder Wellen errichtet. Damit wird die neue Strecke - mehr noch als jene auf der Schanz - den Ansprüchen moderner Radquerstrecken vollauf gerecht. «Die Strecke ist technisch anspruchsvoll, für die Zuschauer sehr gut einsehbar und für die Fahrer abwechslungsreich», fasst Pius Achermann zusammen.
Was das konkret bedeutet, können auch Laien am 13. Oktober erfahren. Beim Je-ka-mi-Rennen kann - wie es der Name sagt - jede(r) mitmachen. Daneben wird in den gewohnten Kategorien (Schüler, Anfänger, Junioren/Amateure/Masters sowie Elite Herren und Damen) um den Sieg gekämpft. Und das beliebte Kids-Race wird auch am neuen Standort wieder durchgeführt. «Es ist uns ein Anliegen, den Nachwuchs für diese faszinierende und sehr attraktive Sportart zu gewinnen», sagt Pius Achermann.

Die Lokalmatadorin fehlt
Neben der Party am Vorabend, neuem Ort und neuem Datum sowie dem Je-ka-mi-Rennen wird es auch auf der Startliste des internationalen Radquers von Beromünster eine einschneidende Veränderung geben. Die einheimische Jasmin Achermann, dominierende Schweizer Radquerfahrerin und insgesamt sechsfache Elite-Schweizer-Meisterin legte am Ende der letzten Saison eine Rennpause ein. Dass die einheimischen Fans deswegen dem Radquer fernbleiben, glaubt Jasmins Vater Pius Achermann nicht: «Natürlich sind viele Leute jeweils wegen Jasmin an unser Rennen gekommen.» Doch auch ohne die so erfolgreiche Lokalmatadorin böte das Internationale Radquer von Beromünster viele Gründe für einen Besuch. «Allein die traumhafte Aussicht hoch über dem Sempachersee und das vielfältige Rahmenprogramm sind einen Ausflug ins Diegenstal wert», sagt Achermann. Dazu kommt man auch noch in den Genuss von hochstehendem Radsport. Und mit Stefan und Marcel Achermann sind auch in diesem Jahr zwei Fahrer aus dem Michelsamt am Start, die auf die lautstarke Unterstützung möglichst vieler einheimischer Fans zählen.
Patrik Birrer







Neues Jahr, neues Rennen, aber das ist noch nicht alles.
Das Radquer in Beromünster, ist an einem neuen Standort. Bauer Fritz stellt sein wunderschönes Reich für das Radquer-Rennen 2013 zur Verfügung.

Bauer-Fritz



Nun ist das Rennen schon vorbei, jedoch noch nicht für euch
Hier sind noch die RANGLISTEN.

Rangliste RadquerBeromünster 2012

Danke für euren Einsatz und bis zum nächsten Jahr!




Herzlich Willkommen zum 5. Internationalen Radquer vom 30. Dezember 2012 in Beromünster.

Das Radquer findet auf der bewährten Strecke, mit Start auf der Centralstrasse und dem Ziel auf der Bahnhofstrasse, statt. Nach den vier Internationalen Radquer freuen wir uns, Sie in Beromünster begrüssen zu dürfen.



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Beromünster: Am Sonntag, 30. Dezember findet das 5. internationale Radquer statt
Alle Augen auf die Fahrer aus der Region gerichtet


Das Radquer in Beromünster hat mittlerweile seinen festen Platz im Schweizer Rennkalender. Nach den nationalen Titelkämpfen im Januar finden die Rennen nun wieder Ende Jahr statt.
Am Sonntag, 30. Dezember messen sich Quercracks aus dem In- und Ausland im Michelsamt.

Für die Radquerfahrer aus der Region gehört die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sicherlich zur schönsten während des Jahres. Mit den Rennen in Dagmersellen (26. Dezember) und Beromünster (30. Dezember) finden die beiden einzigen Quers im Kanton Luzern innerhalb weniger Tage statt. Kurze Anreisen und viele bekannte Gesichter entlang der Strecken sorgen bei den Athleten für einen besonderen Motivationsschub.

Die angesprochenen regionalen Fahrer, das sind einerseits die Achermann-Brüder Stefan und Marcel aus Gunzwil und andererseits die beiden Rainer Matthias Gut und Andreas Walther und Adrian Muri aus Schenkon. Stefan Achermann startet seit dieser Saison im Elite-Feld mit den absoluten Top-Cracks. Darunter sind Leute wie der Weltranglisten-Neunte Francis Mourey aus Frankreich, der Schweizer Weltcup-Fahrer Marcel Wildhaber, die WM-Medaillengewinner dieses Jahres im Mountainbike, die Gebrüder Lukas und Mathias Flückiger oder auch der italienische Olympia-Bronzemedaillengewinner im Mountainbike Marco Aurelio Fontana. Im Direktduell mit diesen Ausnahmekönnern von Stefan Achermann ein Top-Resultat zu erwarten, wäre vermessen. Doch der 24-Jährige wird alles daran setzen, bei seinem Heimrennen die bestmögliche Leistung abzurufen.

Marcel Achermann hofft
auf eine Steigerung

Noch nicht wunschgemäss auf Touren gekommen ist in dieser Saison Marcel Achermann in der Kategorie B (Junioren, Masters, Amateure). Ein 9. Rang in Baden und ein 10. Rang in Hittnau stehen als Bestresultate zu Buche. Das ist angesichts mehrerer Top-Ten-Klassierungen in der vergangenen Saison nicht ganz das, was sich der 21-Jährige erhofft hatte. Doch noch dauert die Saison an und nicht selten sind Athleten vor heimischem Publikum zu ganz speziellen Leistungen fähig. Klar ist aber, dass die Konkurrenz auch in der Kategorie B gross ist. So starten in Beromünster neben vielen starken Schweizern auch Athleten aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, den USA und Polen. Ebenfalls in der Kategorie B starten die beiden Rainer Matthias Gut (18) und Andreas Walther (16). Beide sind in dieser Saison bisher erst die Rennen ganz zu Beginn in Baden und Illnau gefahren. Auf ihr Abschneiden nach der etwas längeren Rennpause darf man also ebenfalls gespannt sein. Dass ihm die Strecke in Beromünster liegt, das hat Adrian Muri (30) aus Schenkon im vergangenen Jahr an den Schweizer Meisterschaften bewiesen. Dort gewann er in der Masters-Kategorie die Silbermedaille. Auch er startet heuer in der Kategorie B.

Jasmin Achermann will den Heimsieg
Besonders gespannt, ist man wie immer beim Rennen in Beromünster auf das Abschneiden von Schweizer Meisterin Jasmin Achermann. Die Gunzwilerin hat dieses Jahr auch international für Furore gesorgt. In allen vier bisherigen Weltcup-Rennen fuhr sie unter die besten 7, in Roubaix Anfang Dezember gelang ihr gar der Sprung aufs Podest. Bis zum Heimrennen in Beromünster bestreitet die herausragende Schweizer Radquerfahrerin der vergangenen Jahre noch die beiden Weltcups in Namur (23. Dezember) und Heusden-Zolder (26. Dezember). In Beromünster dürften die zweite Schweizer Fahrerin mit Weltcup-Erfahrung, die Jurasserin Lise-Marie Henzelin, sowie die U23-Welt- und Europameisterin im Moutainbike, Jolanda Neff aus Thal/SG Jasmin Achermanns härteste Konkurrentinnen im Kampf um den Sieg sein.

«Wir sind auf Kurs»
Besondere Programmpunkte beim 5. Internationalen Radquer von Beromünster sind die beiden Kids-Rennen um die Mittagszeit. Um 12.15 Uhr und um 12.30 Uhr haben Kinder mit Jahrgang 2003 und jünger, die Gelegenheit, auf einem Teil der Originalstrecke erste Erfahrungen in der faszinierenden Sportart Radquer zu sammeln. Anmeldungen für die Kids-Rennen sind bis kurz vor dem Start möglich. OK-Präsident Pius Achermann schaut den Rennen am 30. Dezember zuversichtlich entgegen. «Wir verfügen mittlerweile über eine gewisse Erfahrung und können sagen: 'Wir sind auf Kurs'.» Letzte Handgriffe etwa an der Strecke würden noch anstehen, doch die nötigen Vorarbeiten seien termingerecht erledigt. Für spannende Radquer-Rennen in den verschiedenen Katgorien wird also gesorgt sein. Und die Athleten aus der Region werden ihren Teil zum Spektakel beitragen wollen.

Patrik Birrer





Donnerstag, 6.Dezember 2012

Radquer: 5. Internationales Radquer von Beromünster am Sonntag, 30. Dezember

Motiviertes Team arbeitet mit Hochdruck
Nach den Schweizer-Meisterschaften im Januar findet in der laufenden Saison wieder ein internationales Radquer in Beromünster statt. Besonders zu beachten ist das neue Austragungsdatum:
Nicht mehr an Silvester, sondern am Sonntag, 30. Dezember messen sich nationale und internationale Quer-Cracks im Michelsamt.

Nein, Wetterglück hatten die Organisatoren um OK-Chef Pius Achermann im Januar dieses Jahres wirklich nicht. Kühle Temperaturen und Dauerregen prägten die Radquer-Schweizer-Meisterschaften, die erstmals in Beromünster ausgetragen worden waren. «Wir hatten wirklich Pech mit dem Wetter», meint Pius Achermann rückblickend. «Trotzdem war es eine tolle Erfahrung, die nationalen Titelkämpfe auszutragen.» Und dank des Sieges von Lokalmatadorin Jasmin Achermann - es war ihr insgesamt sechster SM-Titel - hatten die einheimischen Zuschauer trotz miesem Wetter Grund zum Jubeln. Heuer findet in Beromünster nun das 5. Internationale Radquer statt. Und dies gleich mit mehreren Neuerungen.

Vier neue OK-Mitglieder
Diese Neuerungen beginnen schon beim OK selbst. Gleich vier neue OK-Mitglieder konnten gewonnen werden. Es sind dies Ruth Straub (Aktuarin), domivonarb.com (Homepage), Jose Punol (Strecke) und Roland Wismer (Kassier/Buchhaltung). «Es ist heute nicht mehr selbstverständlich sich ehrenamtlich für einen Anlass einzusetzen», erklärt Pius Achermann. «Umso mehr haben mich diese Zusagen gefreut.» Vervollständigt wird das OK von Astrid Budliger (Festwirtschaft), Jasmin Achermann (Werbung/Sponsoring) und eben OK-Präsident Pius Achermann.
Ebenfalls neu ist das Austragungsdatum. Bisher fand das Radquer in Beromünster - mit Ausnahme der SM, die immer im Januar ausgetragen wird - stets an Silvester statt. Damit ist Schluss. Heuer steigt der GP-5-Sterne-Region am Sonntag, 30. Dezember. «Die Rennen am Sonntag auszutragen, hat verschiedene Vorteile», erklärt Pius Achermann. So wird das lokale Gewerbe durch die Strassensperrungen am Sonntag nicht beeinträchtigt.» Und vielleicht schaut auch der eine oder andere Zuschauer mehr vorbei als an Silvester, wenn die meisten spätestens am Abend ohnehin etwas los haben", so Achermann weiter.


Kids-Rennen mit Murmi
Ein ganz spezielles Highlight und eine weitere Neuerung beim Radquer von Beromünster, stellen die beiden Kids-Rennen für Kinder mit Jahrgang 2003 und jünger dar. Diese starten um 12.15 Uhr respektive 12.30 Uhr. «Wir wollen den Kindern aus der Region eine Möglichkeit bieten, mit der faszinierenden aber immer noch ziemlich unbekannten Sportart Radquer in Kontakt zu kommen», erklärt Pius Achermann. Das Kids Race führt teilweise über die Originalstrecke. Begleitet werden die Kinder dabei von Murmi, bekannt aus der gleichnamigen Kindersendung. Alle Teilnehmer erhalten einen tollen Preis. Und die schnellsten Kinder beider Rennen dürfen sich wie die grossen Radquer-Cracks bei der Siegerehrung auf dem Podest feiern lassen.

Feiern lassen, das möchte sich natürlich vor heimischem Publikum einmal mehr auch Jasmin Achermann. Die Gunzwilerin hat sich im bisherigen Saisonverlauf an der Weltspitze etabliert und belegt gegenwärtig den fünften (!) Rang im Gesamt-Weltcup (siehe Bericht auf dieser Seite). Auch wenn in Beromünster nicht die absoluten Top-Athletinnen am Start stehen werden, so zählt das Heimrennen für Jasmin Achermann stets zu den Saisonhöhepunkten.



Weltklassemann Mourey am Start
Bei den Frauen verkörpert also die Lokalmatadorin persönlich Weltklasse. Aber auch im Elite-Rennen der Männer stehen einige hochkarätige Athleten am Start.
Allen voran der Franzose Francis Mourey.
Ende November belegte er beim Weltcup in Koksijde (Belgien) den dritten Rang. Daneben gewann er heuer schon die Radquers von Baden, Aigle und Frenkendorf. Der Sieg beim GP-5-Sterne-Region dürfte also über ihn führen. Doch die Konkurrenz ist stark: Unter anderen die Flückiger-Brüder Lukas und Mathias werden Mourey das Leben so schwer wie möglich machen wollen. Die Silber- (Lukas) und Bronzemedaillengewinner (Mathias) der Mountainbike-WM 2012 haben auch im Verlauf der Quer-Saison schon starke Resultate erzielt. Neben den absoluten Top-Cracks nehmen auch Athleten aus Italien, Deutschland und Tschechien am Radquer von Beromünster teil. Mittendrin im internationalen Starterfeld wird auch Stefan Achermann um ein gutes Resultat kämpfen. Bei ihm wie bei seiner Schwester Jasmin und seinem Bruder Marcel (startet in der Kategorie B) wird die Motivation beim Heimrennen besonders hoch sein. Für sportliche Wettkämpfe auf höchstem Niveau wird am Sonntag, 30. Dezember ab 11 Uhr gesorgt sein. Und auch der gemütliche Teil kommt beim Radquer nicht zu kurz. Die Festwirtschaft in der Turnhalle Beromünster sowie die verschiedenen Aussenstände laden zum Verweilen ein und erfüllen alle kulinarischen Wünsche. Patrik Birrer

5. Internationales Radquer von Beromünster. Programm:
11 Uhr: Amateure/Junioren/Master (Kategorie B),
12.15 Uhr: Kids Laufvelo (Jahrgänge 2008 und jünger),
12.30 Uhr: Kids (Jahrgänge 2003 bis 2007),
13.15 Uhr: Frauen und Anfänger U17 (Kategorie C),
14.45 Uhr: Elite.



MURMI am Kid's Race


Für alle Kinder welche am Kid's Race teilnehmen, euch wird das Murmi auf der ersten Runde auf der Strecke begleiten.



Achermann verteidigt SM-Titel souverän


Copyrigth by Helen Gut

Das Terrain war tief, das Wetter garstig und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen erlebten die wetterfesten Zuschauer in Beromünster spannende Wettkämpfe um das begehrte rote Trikot mit dem Schweizerkreuz. In der höchsten Kategorie setzte sich der 24- jährige Walliser Julien Taramarcaz gegen die routinierten Querfahrer Simon Zahner und Christian Heule durch. Die Entscheidung fiel in der letzten Runde, als Taramarcaz in der zweitletzten Steigung ein Fahrfehler von Zahner ausnutzte und ein Loch zwischen sich und den zwei Verfolgern aufreissen konnte. Zahner und Heule fanden zwar nochmals den Anschluss zu Taramarcaz, mussten aber den technisch besser fahrenden Taramarcaz in der letzten Abfahrt ziehen lassen, weil Heule stürzte und Zahner die Kraft zum angreifen fehlte. Taramarcaz, der Junioren Vice-Weltmeister und Europamester vom 2006, gewann in Sion sein erstes Eliterennen und doppelte in Rennaz gleich nach und krönte seine Saison nun mit dem Schweizermeistertitel 2012 in Beromünster. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das Eliterennen der Frauen mit der Lokalmatadorin Jasmin Achermann. Achermann, die am Berchtoldstag in Bussnang nur knapp vor ihrer grössten Konkurrentin, Kathrin Leumann gewann, überliess an ihrem Heimrennen nichts dem Zufall. Achermann setzte sich vom Start weg an die Spitze und fuhr ein perfektes Rennen. Den Druck, den ich im Vorfeld der SM noch verspürte war weg und es lief mir vom Start weg einfach genial. Ich hatte nie das Gefühl dass ich ganz ans Limit gehen musste und die letzte Runde konnte ich sogar richtig geniessen. Meinte die höchst zufriedene Achermann, die den Schweizermeistertitel Nummer fünf in Serie gewann. In der Kategorie U23 sah es ab Rennmitte nach einem souveränen Sieg von Fabian Lienhard aus. Doch in der letzten Runde kam der immer stärker fahrende Lars Forster nochmals gefährlich nah an Lienhard heran. Lienhard rettete zwei Sekunden seines Vorsprungs ins Ziel und gewann vor Forster und Dario Stäuble. Der einheimische Marcel Achermann kam nie richtig auf Touren und überquerte die Ziellinie mit einer Runde Rückstand auf den Sieger. Ein spannendes Rennen lieferten sich die drei Junioren Dominic Grab, Andri Frischknecht und Dominic Zumstein. Am Schluss verfügte der jüngste des Trios noch über die meisten Kräfte und verwies seine Verfolger auf die Ehrenplätze. Der Rainer Matthias Gut verlor bereits eine Runde auf den Sieger und klassierte sich auf Rang acht. Der jüngere Bruder von Dominic Grab, Joel Grab, machte es seinem Bruder nach und gewann bei den Anfängern überlegen. Mit diesen schwierigen, äusserlichen Verhältnissen gut zu Recht kam auch Andreas Walther. Er verlor nur gerade etwas mehr als drei Minuten auf den Sieger und klassierte sich im guten achten Rang.
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